Zukunftsweisendes Wohnen für Münster

Mohr Architekten und Landschaftsarchitekt Wortmann gewinnen Wettbewerb

Pressemeldung der Firma Silvia Rütter Kommunikation

Über Jahrzehnte war das Beresa-Autohaus in Münster-Süd am Meckmannsweg ansässig. Durch den geplanten Umzug des Unternehmens wird dieses Gelände bald frei – zusammen mit städtischen Grundstücken eine Fläche von 7,6 Hektar. Diese historische Chance wollte sich die Stadt keinesfalls entgehen lassen und schrieb einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb aus. Die Aufgabenstellung sah vor, auf der Fläche ein energetisch optimiertes Stadtquartier mit eigener Identität zu schaffen. Es sollten sowohl Wohnungen für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte als auch für Familien entstehen, und zwar barrierefrei und umgeben von großzügigen Grünflächen. Wichtig war der Stadt auch das Thema Schallschutz, denn die verkehrsreiche Weseler Straße liegt nur einen Steinwurf vom künftigen Wohngebiet weit entfernt.

Das Team der Mohr Architekten Münster und des Landschaftsarchitekten Heiner Wort-mann aus Lüdinghausen nahmen sich dieser Aufgabe an und setzten sie wie folgt um: Entwurfsprägend ist ein 350 Meter langer, aufgelockerter Gebäuderiegel, der den Schall von der Weseler Str. abfängt. Die barrierefreie, zwei- bis viergeschossige Wohnbebauung für Singles und Familien besteht an dieser Stelle aus Wohnhöfen in Ost-West-Ausrichtung, die mittels attraktiven, verglasten Wintergärten nach Süden ausgerichtet sind.

Herzstück des neuen Wohngebietes ist der Stadtteilanger als zentraler Treffpunkt, der über vernetzende Grünzüge mit der vorhandenen Wohnbebauung verbunden ist. Um die großzügige Grünfläche herum gruppieren sich Doppel- und Reihenhäuser in optimaler Südausrichtung. Das gesamte Wohngebiet ist autofrei und wird von außen erschlossen, für die mehrgeschossige Wohnbebauung sind Tiefgaragen vorgesehen.

Da die Mohr Architekten bereits zukunftsweisend die 1. Klimaschutzsiedlung NRW in Gelsenkirchen realisiert haben, spielt natürlich auch bei diesem Entwurf das Energiekonzept eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Planung von kompakten Baukörpern, der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien, Energie effiziente Fassaden mit Dreifach-Verglasung, optimale Tageslichtlenkung bei Glasflächen, Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaikmodule auf Dach- und Wandflächen sowie BHKWs mit Kraft-Wärme-Kopplung in Passivhaus-Bauweise. Die bauliche Umsetzung ist für 2014 vorgesehen. Mehr Informationen: mohr.architekten@muenster.de.



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